25 Jahre ThinkPad verändern die Welt
< Zurück zum Grid

Chinook: das einzigartige Wettrennen eines Engineering-Clubs zur sauberen Energie

Jede Universität hat ihre eigenen Clubs, in ihnen finden sich die nachdenkliche Ruhe beim Schach, aber auch die energiegeladenen Sprints in der Leichtathletik. Aber nur wenige Universitäten verfügen über so etwas wie Chinook, ein innovatives Engineering-Team mit Sitz in Montreal, das windbetriebene Fahrzeuge in den Niederlanden konzipiert, baut und damit Rennen ausführt. Diese Fahrzeuge sind nicht nur schnell, sie könnten die Branche für umweltfreundliche Energie komplett neu definieren.

„Als ich das erste Mal von dem Team erfuhr, dachte ich gleich, dass es sich dabei um eine großartige Gruppe handelt“, sagt Patrice Rolland, ein 25-jähriger Student an der Ecole de technologie superieure University und der derzeitige Software-Ingenieur des Teams.

Der Begriff „Chinook“ beschreibt den Wind, der immer wieder die Osthänge der Rocky Mountains entlangweht, und Rolland bemüht sich, ähnlich dieser kraftvollen Böen, etwas zu entwickeln, das vergleichbar schön, blitzschnell und vollkommen nachhaltig ist. Im globalen Kontext der Klimaveränderung und der ständig ansteigenden Nachfrage nach mehr grüner Energie geht es für Chinook um mehr als nur die Goldmedaille.

„Unsere Arbeit fällt perfekt in die Schnittstelle zwischen Kunst, Technologie und Umweltschutz“, erklärt Rolland. „Wir bemühen uns ernsthaft, die Grenzen der Energieeffizienz zu verschieben.“

Auch wenn Chinook ausschließlich von Studenten betrieben wird, reichen die Auswirkungen der Arbeit weit über den Klassenraum heraus. Sie wurden bereits von der Royal Netherlands Navy wegen der an ihrem Fahrzeug verwendeten Technologien kontaktiert. Nicht schlecht für ein paar Studenten, die „an den Wochenenden ein bisschen rumbasteln“, scherzt Rolland.

Wenn die Unterrichtswoche zu Ende geht, beginnt für Rolland und sein Team die eigentliche Arbeit. Ihr Arbeitsbereich in der Garage eines Teammitglieds sieht genauso aus, wie man ihn sich vorstellen würde: Platinen liegen auf dem Tisch, bunte Kabel auf dem Boden herum, ThinkPads erleuchten den Raum und die Musik der Dropkick Murphys liegt in der Luft. Man spürt die ausgelassene, frenetische Energie junger Kreativer, die ihrer Leidenschaft freien Lauf lassen.

Sollte es ein Organisationstool für das Team geben, abgesehen von einer gelegentlichen „Happy Hour“ in der Kneipe, dann ist es ihre gemeinsamen Liebe für die Technologie. „Unsere ThinkPads fungieren als das Gehirn der Fahrzeuge“, bemerkt Rolland. „Wir haben mehrere Sensoren im Fahrzeug installiert, die Daten in Echtzeit an unsere Computer übermitteln, sodass wir Anpassungen ausführen können.“

Auf Knopfdruck kann das Chinook-Team unzählige Steuerungen am Fahrzeug vornehmen, beispielsweise bei der Rotation der Windturbinen, der Drehung der Rotorblätter sowie Geschwindigkeitsveränderungen, um die beste Leistung zu erzielen. Und am Renntag halten die ThinkPads dem unerbittlichen Wind der Rennstrecke in Küstennähe stand.

Abgesehen von den funktionellen Aspekten des Designs, wie zum Beispiel dem Radabstand und den Programmiersprachen, kann Rolland es nicht lassen, sich auch verspieltere Elemente einfallen zu lassen. „Dieses Jahr wollte ich das Fahrzeug mit Twitter verbinden: Jetzt pfeift es jedes Mal, wenn jemand über unser Auto tweetet“, erklärt er mit einem Lachen. „Natürlich ist das nicht unsere höchste Priorität.“

„Racing Aeolus“ wird von der Dutch Foundation of Wind Energy Events organisiert und in Den Helder an der Nordseeküste abgehalten. Die Zielsetzung ist denkbar einfach: Möglichst hohe Effizienz bei der Durchschnittsgeschwindigkeit im Verhältnis zur Windgeschwindigkeit. 2014 stellte Rollands Team mit einer Effizienzbewertung von 96,6 {9273383142b2950fadd15567d05e4915b90e4023b3ecb4661253cf682940e4b9} einen neuen Weltrekord auf. Seither hat sie jedoch Dänemark vom begehrten Platz auf dem Thron verdrängt. Die Motivation liegt für Chinook nicht nur darin, die Grenzen des Designs hinter sich zu lassen, sondern auch den Ruf als die „Weltbesten“ zu genießen.

„Die Wettkampfwoche ist immer sehr stressig“, sagt Rolland. „Jeden Tag stehen wir früh auf, reparieren was am Tag zuvor kaputtgegangen ist, packen den Wagen, führen Tests aus und nehmen ständig Anpassungsarbeiten vor. Das ThinkPad verfügt über eine extrem lange Akkulaufzeit, so können wir den ganzen Tag unsere Ergebnisse analysieren.“

Dieses Jahr steht Rolland nichts im Weg, den Grand Cup zu gewinnen. Nach einer kompletten Umarbeitung ihres Designs wagen sie mit einem neuen mechanischen System und neuen elektronischen Komponenten einen absoluten Neustart.

„Mit dem schnittigen Design ähnelt das Fahrzeug einem großartigen Sportwagen“, sagt Rolland. „Die Aerodynamik wurde optimiert und der Code aktualisiert. Wir werden eine Verbindung zwischen Raspberry Pi und unseren vorhandenen Systemen herstellen, um weitere Verbesserungen zu ermöglichen. Hierzu könnten beispielsweise die Bluetooth-Integration und das Hinzufügen eines Webservers gehören. So hätten wir auf den Systemen Livedaten, z. B. zu den Gängen und Windgeschwindigkeiten, verfügbar.“

Unabhängig vom Ausgang des Rennens, führen Chinooks bahnbrechende Ideen zu einer Neudefinition effizienten Designs vonseiten der Hersteller, sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke. „Diese Konzepte könnten auch auf Booten zum Aufladen der Batterien und zur Heizungsversorgung, aber auch in Turbinen verwendet werden“, ergänzt Rolland. „Derzeit konzentrieren wir uns auf das Rennen, aber dem Einsatz dieser Technologie sind keine Grenzen gesetzt.“

Intel® Core™ Prozessoren Intel Inside®. Leistungsstark & effizient Outside.

Das ist nicht irgendein Notebook. Es ist ein ThinkPad.

Erfahren Sie mehr über ThinkPads und sehen Sie sich die neuesten Laptops und Tablets unter Lenovo.com an.

Ultrabook, Celeron, Celeron Inside, Core Inside, Intel, Intel Logo, Intel Atom, Intel Atom Inside, Intel Core, Intel Inside, Intel Inside Logo, Intel vPro, Itanium, Itanium Inside, Pentium, Pentium Inside, vPro Inside, Xeon, Xeon Phi und Xeon Inside sind Marken der Intel Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften in den USA und anderen Ländern.