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Harmonie im Bienenstock: Überwachung der Bienenstöcke führt zur Neudefinition der Landwirtschaft

Ein Geniestreich kann jederzeit auftreten, aber es scheint besonders passend, dass die Idee für das Unternehmen von Bryan Hoyt während eines Fluges entstand. Während einer Plauderei im Flugzeug auf dem Weg zurück in seine Heimatstadt Christchurch in Neuseeland saß ein Freund von Hoyt neben einem Imker. Was als harmloses Geplauder anfing, entwickelte sich bald zu einer zündenden Idee, die große Auswirkungen auf die weltweite Landwirtschaft haben sollte.

„Als Imker sollte man genau wissen, was in den Bienenvölkern vor sich geht, allerdings befinden sich die Bienenstöcke oft an abgelegenen Orten, Hunderte von Kilometer voneinander entfernt“, bemerkt Hoyt. „Obwohl die Arbeit der Bienen enormen Einfluss auf unsere moderne Welt hat, werden für die Überwachung ihrer Aktivitäten immer noch recht veraltete Methoden eingesetzt.“

Kurz nachdem das Flugzeug landete, schwirrten Hoyts Gedanken nur so vor lauter Lösungsmöglichkeiten. Als Gründer von Brush Technology, einem Designbüro für das Internet der Dinge, ist er mit der Fragestellung vertraut, wie die Technologie zur Verbesserung der Funktionalität alltäglicher Gegenstände beitragen kann. Nach ein paar langen Nächten, die der Marktforschung gewidmet waren, und Gesprächen mit seinen Brüdern und Geschäftspartnern, Ben und Berwyn, gründete das Hoyt-Team Hivemind, ein über Satelliten verbundenes Überwachungssystem für Bienenstöcke.

Abgesehen von Hobbyisten und Imkern könnte diese Technologie enorme globale Auswirkungen haben. Über ein Drittel der Nahrungsmittel der Welt sind auf die Bestäubung angewiesen. In Stichworten: Bienen bestäuben mehr als 70 Kulturpflanzenarten, produzieren 6.000 Tonnen Honig und tragen über 350 Milliarden – richtig, Milliarden – US-Dollar zur Weltwirtschaft bei. Jedoch verringert sich die Anzahl der Bienenvölker weiterhin gravierend, ohne dass sich die Wissenschaftler derzeit über die Gründe im Klaren sind.

Für ein Team aus kreativen Problemlösern gibt es allerdings kaum etwas, das die Innovation so anspornt, wie ausgefallene Schwierigkeiten. Und in den ländlichen Gebieten Neuseelands mit seinen extremen Wetterbedingungen und einem nur begrenzten Zugang zur Stromversorgung herrscht sicherlich kein Mangel an gestalterischen Herausforderungen.

„Das System musste wasserfest, außerordentlich widerstandsfähig und einfach zu verwenden sein, sodass auch Personen, die sonst wenig mit Technologie zu tun haben, es bedienen können,“ erklärt Hoyt. „Man weiß, dass man ein gutes Produkt konzipiert, wenn man sich Fragen stellt, wie „Was passiert, wenn eine Kuh drauf tritt? Können wir es vor Kühen sichern?“

Die Technologie, die Hoyt verwendet, muss ebenso robust und reaktionsfähig sein wie seine Produkte. Unabhängig davon, ob er unterwegs oder in seinem Büro arbeitet, sein ThinkPad dient ihm als zuverlässige Forschungshilfe.

„Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich mit meinem ThinkPad im Regen gesessen habe, um Felddaten zu sammeln, während ich gleichzeitig über Satellit mit mehreren Bienenstöcken verbunden war – das war sicherlich ein merkwürdige Anblick“, lacht er. Darüber hinaus verkörpert das ThinkPad eine „Es funktioniert einfach“-Mentalität, die Hoyt auch gerne mit seiner eigenen Technologie erzielt.

Nach vielen Versuchen und noch mehr Gesprächen mit lokalen Imkern entwickelten Hoyt und sein Team drahtlose Waagen und Sensoren, die unter den Bienenstock angebracht werden können. Aufgrund der Kommunikation mit einem Satelliten-Hub sind die Geräte in der Lage, fast jede erdenkliche Kennzahl zu erfassen, und dem Benutzer anschließend top-aktuelle Updates auf das Telefon oder den Computer zu übermitteln.

„Am Anfang überwachten wir hauptsächlich das Gewicht des Bienenstocks, wodurch deutlich wurde, wie viel Honig die Bienen produziert hatten“, erläutert Hoyt. „Allerdings fügten wir mit der Zeit neue Sensoren hinzu, die die Luftfeuchtigkeit, den Niederschlag, den Bienenbestand und die Aktivitäten im Bienenstock festhielten.“

Für Fachleute sind diese Kennzahlen nicht nur interessant, sie können Tausende von Dollars sparen. In einem Szenario ging ein lokaler Imker zum Mittagessen, nachdem er den ganzen Morgen draußen Honig eingesammelt hatte. Plötzlich erhielt er von Hivemind eine Warnmeldung, die einen plötzlichen und drastischen Gewichtsverlust des Bienenstocks anzeigte. Auf dem Weg nach draußen schlüpfte er schnell in Schutzanzug, Hut und Schleier und entdeckte, dass ein Wespenschwarm den Bienenstock angriff und dabei war, die Bienen um ihren hart erarbeiteten Honig zu bringen. Aufgrund des sofortigen Updates war er in der Lage, den Bienenstock vollständig wiederherzustellen.

„Darum geht es letzten Endes für uns: Das Leben der Menschen – und dadurch gleichzeitig die ganze Welt – zu verbessern.“, sagt Hoyt. „Es stimmt zwar, dass wir ein Unternehmen sind, aber wir werden von einer aufrichtigen Liebe für die Umwelt und die Landwirtschaft angetrieben.“

Die Bestäubung lässt sich nicht so leicht messen wie Honig, doch wenn Hiveminds Erfolge etwas zeigen, dann die fortwährende Fähigkeit zur Weiterentwicklung und Anpassung. „Wir müssen nachhaltigere landwirtschaftliche Methoden entwickeln – und ein wesentliches Element bei der Beurteilung dieser alternativen Methoden beruht auf der Fähigkeit, den Zustand der Bienenstöcke genau zu überwachen und zu kontrollieren“, erläutert Hoyt. „Ganz abgesehen von der Vertriebssicht wird dies mehr und mehr zu einem Umweltthema für uns alle.“

Die Schnittstelle zwischen Landwirtschaft und Technologie gilt immer noch als relativ unbearbeitetes Feld und Hivemind gehört mit zu den ersten Wegbereitern auf diesem vielversprechenden Gebiet. Sie denken bereits über neue Möglichkeiten nach, um die Technologie zu verbessern, die auf Satelliten basierten Systeme durch WLAN-Funktionen zu erweitern sowie wasserfeste Lautsprecher hinzuzufügen, die das Gewicht der Bienenstöcke angeben. Wenn man bedenkt, dass Hivemind in einer Höhe von gut 12.000 Metern konzipiert wurde, dann sind den Gebrüdern Hoyt wirklich keine Grenzen gesetzt.

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