25 Jahre ThinkPad verändern die Welt
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Astronomie für alle

„Wie groß ist das Universum, was ist sonst noch da draußen? Das muss einen doch fesseln, oder?”, fragt Gary Fildes, Leiter des Kielder Observatory in Northumberland, Großbritannien. Inmitten der Hügellandschaft Nordostenglands hat Fildes im Laufe der Jahre unzählige astrologische Phänomene beobachtet – von atemberaubenden Meteorschauern bis hin zu schwarzen Löchern. Aber so jemanden wie Markus Reinert hat er zuvor noch nicht kennengelernt.

Der erst 18-jährige Reinert, ein Student aus Deutschland, hat trotz seines jungen Alters bereits eine überdurchschnittlich große Leidenschaft für Softwareentwicklung und Astronomie entwickelt. Auch wenn Fildes vielleicht wissenschaftliche Geräte in seinem Labor hat, die älter sind als Reinert, betont er mit Nachdruck Reinerts unglaubliches Potenzial. „Das Observatorium möchte einfache Bürger an große Teleskope holen, damit sie selbst herausfinden können, wie unser Universum funktioniert”, erzählt er. „Und genau das macht Markus.”

Mit nur einem Teleskop, einer Kamera und seinem bewährten Lenovo ThinkPad hat Reinert ein Softwareprogramm erschaffen, das in der Lage ist, die Sterne zu analysieren – sogar an Orten mit starker Lichtverschmutzung, wie in seiner Heimatstadt München. Trotz der recht einfachen Hilfsmittel war seine Arbeit bahnbrechend genug für Deutschlands renommierten „Jugend forscht”-Preis. Doch auch wenn ihm ein kometenhafter Aufstieg in Wissenschaftskreisen bevorstehen könnte, begann Reinerts Leidenschaft eher bescheiden und mit beiden Füßen fest auf der Erde – bei einer Schulaufgabe.

„In der Schule musste ich eine 15-seitige Arbeit über angewandte Mathematik schreiben”, erzählt Reinert. „Ich interessierte mich schon damals sehr für Astrophysik, also beschloss ich, die beiden Fächer zu kombinieren.” Zu dieser Zeit verbrachte er bereits vermehrt Zeit bei seinem Hobby, der Amateurastronomie. Doch wie so vielen anderen Stadtbewohnern begegnete auch Reinert das Problem der Lichtverschmutzung. Selbst außerhalb des Stadtbereichs von München erhielt er nur verschwommene Fotos und, letztendlich, verzerrte Ergebnisse.

Innerhalb eines Jahres gelang es Reinert, einen Algorithmus zu entwickeln, der auf Fotos vom Nachthimmel die Helligkeit anpasst, um die Lichtverschmutzung auszugleichen. Dazu Fildes: „Wenn man weiß, wie hell ein Objekt ist, kann man seine Entfernung ausrechnen.”

Indem er die störende Lichtverschmutzung durch die Stadtbeleuchtung herausfiltert, kann Reinert das Universum auf seinem Lenovo ThinkPad in einem verfeinerten, einfachen Bild festhalten. Man könnte meinen, dass Reinert durch seine frühen Erfolge Starallüren bekommen könnte, doch der bescheidene „Jugend forscht”-Gewinner freut sich einfach nur darüber, dass er seinen Beitrag zur Wissenschaft leisten kann.

„Das Besondere an diesem Wettbewerb ist es, dass wir nicht jeden anderen Beitrag als Konkurrenz sehen”, sagt er. „Vielmehr arbeiten wir zusammen und sehen einander als Partner in der Wissenschaft, die alle bestrebt sind, mehr über das Universum zu erfahren.”

Derzeit studiert Reinert an der Universität München Mathematik mit Physik als Nebenfach – eine Fächerkombination, mit der sich all seine unterschiedlichen Interessen vereinen lassen. Und auch wenn er nun jeden Tag sein Wissen um neue Möglichkeiten und Methoden erweitert, hat er bereits bewiesen, welche astronomischen Höhen er mit relativ einfachen Mitteln erreichen kann.

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