25 Jahre ThinkPad verändern die Welt
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Diese Ingenieurin setzt wissenschaftliches Denken für persönliche Befreiung ein

Die Welt der Chemiker, Biologen und Ingenieure ruft für viele Bilder von Menschen in weißen Laborkitteln hervor, die auf leisen Sohlen durch kalte, sterile Räumlichkeiten hasten.

Auf Kendra Krueger trifft dieses Bild nicht im Entferntesten zu.

Krueger ist Ingenieurin, Professorin und Community Organizer – und ihre Auffassung von Wissenschaft ist ebenso verzweigt wie die Pflanzen, die sie erforscht. Sie ist der Meinung, dass es viele Möglichkeiten zum Beantworten von Fragen oder zum Erkunden der Welt gibt: von Naturwissenschaften über Kunst bis hin zu sozialer Gerechtigkeit.

Ihre Organisation 4Love + Science ist ein von Spenden finanziertes wissenschaftliches Bildungsprogramm, das in Denver gegründet wurde. Damit will sie Menschen dazu anregen, verschiedene Arten der Nachforschung auszuprobieren.

„Ich betrachte meine Arbeit als Querschnittswissenschaft”, erklärt Krueger. „Im Zentrum steht immer, gleichzeitig die externe Welt und unsere interne Welt zu erforschen – dazu gehören unser Verstand, unsere Emotionen und die künstlerischen Erfahrungen des Menschseins.”

Krueger wuchs als Tochter von New Yorker Künstlern auf und fand sich zunächst auf einem ganz anderen Weg wieder. Nachdem sie ihren Bachelor und Master in Elektrotechnik abgeschlossen hatte, arbeitete sie in einem Nanoherstellungslabor. Doch bald wurden Zweifel laut: Konnte diese Technologie den Menschen helfen?

Sie dachte bei sich, dass die Wissenschaft unglaublich viel Gutes erreichen kann. Zusätzlich zu einem besseren Verständnis der physikalischen Wunder des Universums bietet sie außerdem ein unglaubliches Fundament für Überlegungen. Die wissenschaftliche Methode der Erhebung kann für alle möglichen Arten von Fragen angewandt werden, einschließlich jener, was es bedeutet, am Leben zu sein.

Für Menschen, die in der Vergangenheit nicht von bahnbrechenden wissenschaftlichen Untersuchungen begünstigt waren, kann dieser Prozess der Erhebung befreiend wirken.

Im Jahr 2014 gab Krueger also ihre Arbeitsstelle auf und begann mit dem Aufbau jenes Querschnittsprogramms, das schließlich 4Love + Science werden sollte. Heute ermöglicht sie Schulungen, Workshops sowie Forschungs- und Lernprogramme, die ein breites Spektrum an Fachrichtungen abdecken. Ob sie sich nun mit Permakultur oder Achtsamkeitsmeditation befasst – ihre Arbeit vereint intuitive und analytische Denkweisen, um Menschen Entdeckungsprozesse näherzubringen.

„Wir müssen uns keine Sorgen um die Ernsthaftigkeit der Wissenschaft machen, indem wir sie emotionaler oder persönlicher machen. Ganz im Gegenteil – sie wird dadurch nur noch wertvoller”, ist sie überzeugt.

Eine ihrer Initiativen ist ein außerschulisches Programm, in dem Kinder die verschiedenen wissenschaftlichen Konzepte entdecken können – angetrieben durch ihre eigene Neugier anstelle eines vorgegebenen Lehrplans. Jedes Klassenzimmer ist ein „Forschungsraum”, wo die Schüler an nur einem Nachmittag ihr Wissen zu Chakren oder spirituellen Energiezentren aufpolieren, aber auch Fossilien unter dem Mikroskop betrachten können.

In diesen Räumen erforschen die Schüler ihre physikalischen und spirituellen Welten, indem sie sich unterschiedlicher Wissensgrundlagen bedienen – nicht nur dem eurozentrischen Weltbild, welches das US-amerikanische Bildungswesen dominiert.

„Dieses ist für uns wichtig, aber es gibt so viele andere, die verworfen und vergessen wurden”, sagt sie und hebt hervor, dass es besonders für Randgruppen wichtig ist, die wissenschaftliche Herkunft unterschiedlicher Kulturen zu erforschen.

Selbstbefreiung durch Wissenschaft ist ein lebenslanger Prozess, weshalb Krueger auch Erwachsene und generationsübergreifende Gruppen bei ihren Schulungen, Vorträgen und Workshops im ganzen Land unterstützt.

Vor kurzem arbeitete sie gemeinsam mit ihrem Vater in Philadelphia mit einem Afrofuturismus-Kollektiv zusammen. Bei einem zweitägigem Workshop mit dem Titel „Time Camp” wurden alternative Beziehungen zu Zeit, zeitlichen Gefügen und dunkler Materie behandelt. Ihr Vater, ein Künstler und Filmemacher, diskutierte die künstlerische Wirkung von Bildern und Geschichten von Traumata in der schwarzen Kultur.

„Ich kombinierte dies mit wissenschaftlichen Themen zu dunkler Materie und dunkler Energie. Das eine dehnt sich aus, das andere zieht sich zusammen. Ich stellte Verbindungen und Analogien zwischen seinen Geschichten und den wissenschaftlichen Erzählungen her”, erläutert Krueger. „Im Grunde ist vieles davon nichts anderes als eine Geschichte. Wie schafft man es, Wissenschaft als Inspiration für Geschichten zu sehen, um unseren Wissensdrang zu befriedigen?”

Bei einem anderen Workshop an der Stanford University leitete sie eine Diskussionsrunde über die Überschneidungen zwischen Quantenphysik, Thermodynamik, Gender, Herkunft und Identität

„Das Teilchen in der Welle ist eine Analogie dafür, wie wir unsere Identität betrachten: Es gibt feste und eher gestaltlose Aspekte und die Frage ist, wie wir zwischen diesen Dingen an unterschiedlichen Orten wechseln”, sagt Krueger.

Das Lenovo ThinkPad begleitet Krueger bereits seit einem Jahrzehnt bei ihrer Arbeit und sie möchte es nicht missen. Sie verwendete es erstmals, als sie noch mitten im Bachelorstudium am Rensselaer Polytechnic Institute war. „Ich war von der Zugänglichkeit der Technologie hingerissen und bin dabei geblieben.”

Krueger erzählt, dass sie das Lenovo ThinkPad wegen seiner Langlebigkeit und Rechenleistung schätzt – egal ob es sich in den Händen eines eifrigen Schülers befindet oder im Freien den Elementen ausgesetzt ist. Sie und ihre Schüler verwenden das Notebook „als Tool zum Erkunden der Informationsflut, die uns im Internet für zur Verfügung steht.”

Krueger ist kürzlich von Denver wieder nach New York gezogen, wo sie weiterhin Kurse zu Permakultur, regenerativem Design und ökologischer Nachhaltigkeit hält. Damit füllt sie die pädagogische Lücke von nachhaltiger Wissenschaft, die im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit steht.

Ihr Wunsch ist es, ein Forschungsinstitut zu gründen, das analytisches und intuitives Erkunden vereint. Sie möchte „solche Dinge wie Quantenphysik, Thermodynamik, Biochemie, Meditation, Musik und Tanz mit Elektronik, Technologie und sozialer Gerechtigkeit kombinieren. Das ist alles gemeinsam möglich.”

Krueger ist der Meinung, dass diese Art der Querschnittswissenschaft Ungerechtigkeiten im System beseitigen und die Kraft von Entdeckungen steigern kann.

„Systeme, wo Unterdrückung herrscht, sind Systeme in denen wir keine Macht haben und in denen wir keine eigenen Entscheidungen treffen sollen”, meint Krueger. „Um uns zu befreien, müssen wir Wissen, Verständnis, Forschung, Wissenschaft und Lernen als Werkzeug für uns selbst zurückfordern. Letztendlich sind dies die am meisten befreienden Kräfte, die es für uns gibt.”

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