25 Jahre ThinkPad verändern die Welt
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Mit Design that Matters Menschenleben retten

„Uns stellt sich die Frage: Wie entwickelt man ein großartiges Gerät und stellt gleichzeitig sicher, dass der korrekte Umgang damit auch in einem Entwicklungsland gewährleistet ist?“ fragt Timothy Prestero, Gründer und CEO von Design that Matters. Für ihn und sein Innovationsteam ist es nicht nur wichtig, etwas Großartiges zu bauen – es muss auch für den Kontext geeignet sein.

„Für viele der weltweiten Gesundheitsprobleme gibt es bereits Lösungen, jedoch sind diese dem Kontext nicht angepasst – und der Kontext ist ausschlaggebend“, sagt Prestero.

Design that Matters kann nicht akzeptieren, dass zahllose Neugeborene aufgrund leicht zu behandelnder Krankheiten wie Gelbsucht, Unterkühlung und Lungenentzündung dem Risiko einer lebenslangen Behinderung ausgesetzt sind. Prestero und sein Team verschieben die Grenzen der Technologie auf den Gebieten der schnellen Prototypfertigung sowie der Kleinserienfertigung und setzen so für die Entwicklungsländer einen neuen Standard für bewährte Verfahren beim Design.

Ihre Mission beginnt mit Firefly, dem weltweit effektivsten Phototherapiegerät für Neugeborene in Krankenhäusern mit geringen Ressourcen. Bestehend aus einer Wiege und einem Oberlicht wurde es speziell für die Behandlung von Säuglingen mit Gelbsucht in Kliniken entwickelt, die sich in ländlichen Gebieten befinden und nur über beschränkte Ressourcen und unerfahrenes Personal verfügen.

„Ein Großteil unseres Erfolgs beruht auf den drastisch reduzierten Innovationskosten“, weiß Prestero. „Ein Sketchpad war ein Wunschtraum, den sich nur Filmstudios leisten konnten. Mit dem ThinkPad ist von der 3D-Darstellung über das fotorealistische Rendern bis hin zum auf dem 3D-Drucker erstellten Bauteil alles möglich.“

Bis zum Mai 2017 hat das Phototherapiegerät Firefly 23 Länder, von Afghanistan bis Simbabwe, erreicht und über 100.000 Neugeborene behandelt. Von Design that Matters konzipierte und eingeführte Produkte haben weltweit über 330.000 Menschen erreicht. Basierend auf diesem Erfolg entwickelt Design that Matters ein ergänzendes Gerät mit dem Namen Otter, bei dem es sich um ein leitfähiges Wärmebett handelt, mit dem Frühgeborene behandelt werden können, um sie vor Unterkühlung zu schützen.

„Bei der Arbeit mit Entwicklungsländern müssen wir die narrative Kluft berücksichtigen“, sagt Prestero. „Wir müssen mit Übersetzern, kulturellen Unterschieden und einem begrenzten Zeitfenster arbeiten. Wenn wir keine Prototypen bereitstellen, erhalten wir nicht das von uns gewünschte Feedback. Unsere ThinkPads ermöglichen es uns zusammen mit den Desktop-Fertigungstools Prototypen schnell herzustellen. So können wir unsere Lösungen erklären und Probleme lösen.“

Die Weltgesundheitsorganisation unterstützt Presteros Einschätzung durch ihre Aussage, dass 80{000a095ff30648076f0f4b30b787038af3c769807fe229295054097d29c9e084} der gespendeten medizinischen Ausrüstung niemals auch nur eingeschaltet wird, da die Geräte den Menschen vor Ort entweder nicht erklärt werden oder nicht für den Einsatz geeignet sind. Unbenutzte oder nicht funktionstüchtige medizinische Geräte belaufen sich auf eine Summe von 250 Millionen US-Dollar im Jahr, eine unakzeptable Verschwendung, die sich zu einer unüberwindlichen Hürde bei der Verbesserung der Gesundheitslage entwickelt. Zusätzlich zur Fertigung neuer Geräte, widmet sich Design that Matters auch dem Problem der nicht funktionierenden vorhandenen Technologie.

Bei einem der letzten Projekte, Echo, handelt es sich um ein Open-Source-Modul für das Internet der Dinge, mit dem Daten über medizinische Geräte erstellt und erfasst werden. Nach dessen Fertigstellung kann es schnell berichten, welche Geräte verwendet werden, welche repariert werden müssen und wie viele überhaupt nicht eingesetzt wurden.

„Durch die Verlängerung der Lebensdauer für unsere Geräte können wir mehr Leben retten, unsere Produkte für Benutzer kostengünstiger gestalten und die Umwelt schützen“, bemerkt Prestero.

Nach so vielen großartigen Projekten fragt man sich, nach welchen Kriterien Design that Matters zukünftige Aufgaben aussucht. Für Prestero kommt es darauf an, die perfekte Schnittstelle zwischen den sozialen Auswirkungen, den Fähigkeiten des Unternehmens und den Marktanforderungen zu finden. Egal, für was sie sich als nächstes entscheiden, es wird sicherlich nicht nur kostengünstig und wirkungsvoll, sondern auch – wie ihr Slogan schon sagt – die Fehlanwendung erschweren.

 

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